
Hören Sie auf, sich von Ihrer Trocknungsanlage gefangen halten zu lassen!
Wenn Sie eine Anlage zur Pulverbeschichtung mit hoher Produktionsleistung betreiben, kennen Sie sicherlich das Problem, auf die Fertigstellung der Teile warten zu müssen. Wenn Sie die Trocknungsanlage auf Infrarotlampen umstellen, geht es nicht nur darum, etwas Geld zu sparen – sondern auch um die Logistik.
Zu viele Betriebe erkennen erst zu spät, dass die Verwendung importierter Heizelemente im Grunde genommen ein Engpass in ihrem Geschäft darstellt. Wenn die Betriebskosten durch Versandkosten und Zölle steigen, ist das nicht gut.
Wie die Wärme tatsächlich wirkt
Stellen Sie sich Folgendes vor: Konvektionsöfen verschwenden Zeit damit, zunächst die Luft zu erhitzen. Infrarotlampen machen sich nicht damit auf. Sie strahlen direkt auf die Pulverschicht ein.
Wir bauen diese Lampen so, dass sie eine bestimmte Leistung pro Zentimeter erreichen. Ziel ist es, das Pulver zum Gelieren zu bringen und vollständig zu trocknen – ohne dabei das Metallsubstrat zu schädigen.
Es handelt sich dabei um ein Gleichgewicht zwischen der Leistung der Lampe und der Geschwindigkeit des Transportbands. Wenn man die Leistung erhöht, aber das Band weiterhin langsam laufen lässt, wird die Oberfläche des Metalls beschädigt. Einfach ausgedrückt.
Die technischen Details bei der Installation
Wir verwenden Quarzglas und Wolframfäden, weil diese eine konstante Wärmeabgabe ermöglichen. Die meisten unserer Lampen nutzen R7s- oder SK15-Anschlüsse – dadurch passen sie meist direkt in die vorhandenen Halterungen, egal ob sie amerikanisch oder europäisch sind.
Sie müssen Ihr Steuerungspanel nicht ausbauen oder einen ganzen Wochenende damit verbringen, alles neu zu verdrahten. Überprüfen Sie einfach nur die Spannung. Wenn man eine 400-V-Lampe in ein 230-V-System steckt, geht sie sofort kaputt.
Die reale Kostenrechnung
Hier wird es interessant. Inlandische Lampen sind zwar billiger – doch der eigentliche Vorteil liegt in der kürzeren Lieferzeit.
Stellen Sie sich vor: Es ist Dienstagmorgen und eine Lampe geht kaputt. Möchten Sie wirklich drei Wochen warten, bis die Ware aus dem Ausland ankommt, während Ihre Produktionslinie stillsteht? Natürlich nicht. Jede Stunde, in der die Linie stillsteht, bedeutet Geldverlust für Sie.
Es gibt allerdings einen kleinen Kompromiss: Inlandische Lampen halten vielleicht nicht ganz so lange wie die hochwertigen Markenprodukte. Man muss sie möglicherweise öfter austauschen.
Aber wenn man 60 % an Kosten spart und keine Probleme mehr mit Verzögerungen bei der Lieferung hat? Dann macht die Rechnung Sinn. Für einen stark beanspruchten Betrieb ist das eine klare Entscheidung.